Liebe Freunde der Burschenschaft! Sehr geehrte Damen und Herren!

 
Die Ideenwerkstatt der Bielefelder Burschenschaft Normannia-Nibelungen widmet sich in diesem Jahr der Frage, ob das Ringen um Freiheit und Selbstentwicklung des Einzelnen und der Völker letztendlich doch in die Niederlage gegen Zentralgewalt, Gleichmacherei und Universalherrschaft gemündet hat. Das Motto lautet
 
„Luther, Burschenschaften und 89er Revolution: War alles umsonst?“
 
500 Jahre Martin Luther sind auch 500 Jahre Auflehnung eines kraftvollen, individuellen Geistes gegen die Dogmen von Allwissenheit und Allmacht und die gepredigte Hilflosigkeit des einzelnen gegenüber Gott. Das Ziel einer einzigen Wahrheit und einer einzigen Weltregierung – im untergehenden Rom geboren und genährt durch die Oberen der katholischen Kirche – ist heutzutage aktueller denn je. Zur Person und zum Schaffen Martin Luthers gibt der Journalist und Buchautor Herr Dr. Heimo Schwilk einen umfassenden und tiefgründigen Einblick.
 
Im 19. Jahrhundert feiern die Burschenschaften nach dem Sieg gegen Napoleon „ihren“ Martin Luther und leiten einen lange währenden Kampf gegen Restauration und Fürstenherrschaft ein. Ihr Streben für das, was wir heute als die bürgerlichen Rechte und Freiheiten kennen, entsprang unabhängigen Geistern. Es betonte die Liebe und Treue zum eigenen Volk gegenüber den Herrschaftsansprüchen der großen Adelsgeschlechter und des Papstes sowie den Menschheitsbegriffen der Französischen Revolution. Nicht umsonst wählte die erste Republik auf deutschem Boden die Farben der Urburschenschaft: Schwarz-Rot-Gold. Einen Überblick über die burschenschaftliche Bewegung, ihre Erfolge und ihr Scheitern gibt der Burschenschafter Herr Marvin Mielke.
 
Auflehnung gegen einen übergriffigen und jegliche Individualität unterdrückenden Staatsapparat verbindet man heutzutage sofort mit der 89er Revolution in der ehemaligen DDR. Hier können die Teilnehmer der Ideenwerkstatt Informationen aus erster Hand von einem Mitglied der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR, Frau Vera Lengsfeld, ehemals MdB für Bündnis90/Die Grünen und für die CDU, erhalten. Ihr Werdegang weist bereits auf die Kehrseite dieses Kampfes um Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung hin – denn sie und viele frühere DDR-Bürger beklagen eine mittlerweile unerträglich gewordene Unterdrückung und Manipulation durch ein System, das sie eigentlich für abgeschafft hielten.
 
Das freie Deutschland, das 1989 gefordert wurde, wird aber mittlerweile nicht nur „von oben“ bedroht, sondern auch „von unten“, und zwar durch die Übernahme weiter Teile unseres Landes durch einen immer selbstverständlicher auftretenden Islam und seine Vertreter. Die einzige Partei im Bundestag, die noch glaubwürdig dagegen aufbegehrt, ist die AfD. Wie der Islam einzustufen ist, das erfahren wir vom AfD-Landtagsabgeordneten Herrn Dr. Hans-Thomas Tillschneider, der während seines Studiums auch in Damaskus lebte und hautnah miterlebte, wovon er spricht.
 
Gibt es noch Hoffnung – oder war alles umsonst? Kommen Sie zu uns und diskutieren Sie mit!
 
Mit burschenschaftlichen Grüßen
Ihre Burschenschaft Normannia-Nibelungen
 
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