>>No Border. No Nation.<< Utopie oder realistisches Zukunftsmodell?
 
Liebe Freunde der Burschenschaft,
sehr geehrte Damen und Herren,
 
offene Grenzen, der Abbau nationalstaatlicher Strukturen galten im Europa der letzten 30 Jahre als das Konzept zu einer fortschreitenden „europäischen Integration“ und der Schaffung eines modernen Staatenverbundes. Das als „Schengen-Raum“ bezeichnete grenzkontrollfreie Gebiet fungierte als Musterbeispiel für den freien Personen- und Warenverkehr und damit als Symbol für Freiheit und Wohlstand. Der Nationalstaat mit einem fest definierten und geschützten Gebiet als Heimat eines bestimmten Volkes galt als Inbegriff der Rückständigkeit, welcher es durch die Vision eines supranationalen (Welt-) Staates zu ersetzen galt. Mit dem Einsetzen der Flüchtlingsströme im Frühjahr 2015 steht dieses Modell mehr denn je auf dem Prüfstand, seitdem einige Staaten zur Sicherung ihres Gebiets als letztes Hilfsmittel die Wiederaufnahme der Kontrollen an den Binnengrenzen betrachten. Gleichzeitig mehren sich Stimmen, die eine vollständige Aufhebung aller Grenzen fordern, da diese den Menschenströmen ohnehin nicht gewachsen seien. Handelt es sich hierbei um eine Utopie politischer Aktivisten und haben Grenzen zur Eigensicherung an Wichtigkeit gewonnen oder ist die Zeit von Nationalstaaten und ihren Begrenzungen tatsächlich ein Relikt der Vergangenheit?
 
Diesem Konflikt wollen wir uns im Rahmen unserer diesjährigen „Bielefelder Ideenwerkstatt“ widmen und laden Sie herzlich zu einer Vortragsveranstaltung mit hochkarätigen Rednern ein! 
 
Mit studentischen Grüßen
 
Ihre Burschenschaft Normannia-Nibelungen
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